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Naturheilmittel: natürlich gesund leben

Naturheilmittel – die Kraft der Natur ist nicht zu unterschätzen

Die meisten Online-Apotheken haben in den letzten Jahren ihr Angebot an Naturarzneien aufgestockt und sind längst auch für den Vertrieb von homöopathischen Mitteln oder ätherischen Ölen zuständig. 

Natürliche Heilmittel besitzen fast keine Nebenwirkungen und wirken ganzheitlich auf den Körper. 

Dies bedeutet für dich aber auch, dass die Wirkung meist nicht sofort einsetzt. Du darfst also keine Wunder erwarten, kannst aber nicht selten von einer langfristigen Besserung der Beschwerden profitieren.

Zahlreiche Naturheilmittel können herkömmliche Medikamente ersetzen und dir auf natürlichem Wege Linderung verschaffen. 

Nelken sind reich an ätherischen Ölen. Nelkenöl betäubt und hilft sehr gut bei Zahnschmerzen. Zwiebeln wirken antibakteriell und entzündungshemmend, genauso wie auch Honig

Nicht immer müssen Kopfschmerzen sofort mit Tabletten behandelt werden. Probiere einfach Pfefferminzöl aus. Ein paar Tropfen auf die Schläfe aufgetragen, können die Schmerzen lindern. 

Knoblauch ist als natürliches Antibiotikum seit Jahrhunderten im Gespräch. Heilerde und Aktivkohle können deine Verdauung unterstützen. Bei Stress und Hektik kannst du zu natürlichen Heilmitteln auf der Basis von Johanniskraut, Lavendel oder Hopfen greifen.

Die Teesorten vieler Heilpflanzen können Beschwerden lindern und das Wohlgefühl verbessern. Tee aus Brennessel ist entwässernd und aus Hagebutte sowohl abführend als auch fiebersenkend.

Nelken, Salbei, Ingwer und Kurkuma sind jeder in seiner Art schmerzlindernd, entzündungshemmend und antibakteriell sowie unterstützen die Verdauung.

Pflanze des Monats

Die Brennnessel

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blühende Brennnessel, Foto: Joist Smith

Die Brennnessel ist eine seit vielen Hunderten Jahren bekannte Heilpflanze

Sie wirkt gut bei Harn-, Nieren- und Gelenkleiden wie Reizblase, Harnbeschwerden, Rheuma und Gicht. Im Mittelalter gab es dazu das „Nesselpeitschen“.

Auch als Gemüse sind Blätter der Brennnessel in der Küche für Salat, Suppe und Smoothies geeignet, enthalten mehr Vitamin-C als Zitrusfrüchte und sind reich an Mineralien wie Eisen, Kalium und Magnesium, aber auch sehr viel Eiweiß.

siehe: Buch-Empfehlung des Monats

Gabriele Leonie Bräutigam: Brennessel

Naturheilmittel in der Geschichte

Die Behandlung von Krankheiten mit Heilpflanzen gibt es schon seit Jahrtausenden. 

Vor 5.300 Jahren führte ein Mann aus dem Tisenjoch aus Südtirol, der 1991 genau an der Grenze zwischen Österreich und Italien gefunden wurde und Ötzi heißt, Birkensporlinge als Heilmittel mit. 

zum Altertum

In  Babylonien, im alten Ägypten, in Indien und China wurden vor Tausenden Jahren, im Altertum, Pflanzen zur Heilung verwendet. Den ersten derzeit bekannten schriftlichen Nachweis gibt das „Papyrus Ebers“, dass vor 3.500 Jahren (16. Jahrhundert vor Christi) in Ägypten verfasst wurde. 

Etwa 350 vor Christi beschrieben Aristoteles (geb. 384 v. Chr, gest. 322 v. Chr) und Theophrast ( geb. um 371 v. Chr., gest. um 287 v. Chr.)bereits verschiedene medizinische Pflanzenanwendungen. 

Etwa 100 nach Christi beschrieb der Grieche Dioskurides zahlreiche Heilpflanzen und deren medizinische Verwendung sowie Hinweise zum Einsammeln und Aufbewahren dieser Heilpflanzen. So sind viele seiner damaligen Hinweise von vor fast 2.000 Jahren auch noch heute gültig: 

* Wurzeln und Rhizome im Herbst nach abschluß aller Wachstumsprozesse ernten

* Blätter und Zweigspitzen ernten, bevor Frucht und Samen zu reifen beginnen

* Blüten kurz vor oder kurz nach der Bestäubung ernten 

* Früchte und Samen ernten, wenn diese ausgereift sind 

500 Jahre später, etwa um 512, verfasste der Grieche Dioskurides das Buch „Materia medica“ und beschrieb sehr genau einzelnen Heilpflanzen, der erste noch heute erhaltene abendländische Ratgeber zu Heilpflanzen. 

zum Mittelalter 

Im Mittelalter wurden Heilpflanzen vorrangig in Klöstern angebaut. Die Nonnen und Mönche bewahrten und vervollständigten das Wissen der Menschen zu Naturheilmitteln. 

Um 1230 beschrieb der spanisch-arabische Arzt und Botaniker Abu Muhammad ibn al-Baitar über 1400 verschiedene pflanzliche Heilmittel sowie deren Rezepturen. 

Paracelsius (1493 bis 1541) sagte: „Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.

Der Mediziner und Botaniker Leonard Fuchs (1501 bis 1566) nach Studien in Heilbronn und Erfurt sowie Ingolstadt im Jahre 1543 das „New Kreüterbuch“, eines der bedeutendsten Kräuterbücher in Deutscher Sprache. Dort sind viele Arzneipflanzen abgebildet und deren Wirkung beschrieben. 

 

Naturheilmittel in der Gegenwart

zur Gegenwart

In der heutigen Zeit sind Naturheilmittel gut bekannt und deren Anwendung trotz der Überflutung der Gesellschaft mit chemischen Erzeugnissen der Pharmaindustrie sehr weit akzeptiert. 

Für den pharmazeutischen Bedarf der Apotheken gibt es den Anbau von Heilpflanzen unter streng kontrollierten Bedingungen, in Deutschland sind es ca. 12.000 Hektar Anbaufläche. In Deutschland kennen wir ca. 440 einheimische Heilpflanzen

Besonders Selbstversorger und naturverbundene Menschen bauen eigene Heilkräuter im Garten an oder sammeln diese in der Natur. Am meisten werden die Heilkräuter in verschiedenen Tees entweder einzeln oder im Mix mit anderen Naturheilmitteln verwendet. 

Das Problem der Naturheilmittel: Die Dosierung

Die pharmazeutische Industrie kann die verschiedenen Wirkungsmittel üblicherweise sehr exakt dosieren, damit sind in jeder einzelnen Tablette, in jeder einzelnen Creme, in Gel oder Salbe jeweils eine exakte Menge an Wirkstoffen enthalten. 

Dagegen sind die verschiedenen Wirkstoffe in den Pflanzen, in Blüten,und Wurzeln sehr unterschiedlich konzentriert vorhanden. Diese Unterschiede ergeben sich aus dem Standort der Pflanze, deren Versorgung mit Wasser, Sonnenlicht und Nährstoffen aus dem Boden. 

Vorteil der Naturheilmittel

Die Besonderheit bei der Verwendung von Heilkräuter besteht darin, dass kaum Nebenwirkungen auftreten, die oftmals bei Tabletten aus der pharmazeutischen Industrie auftreten. 

 

20+ wichtige Heilpflanzen, die oft helfen

Pflanzliche Mittel zur Linderung der Halsschmerzen

Arzneipaprika, Eibisch, Isländisch Moos, Kamille, Kermesbeere, Pockholz, Salbei,

Pflanzliche Mittel zur Befreiung der Nase (Hilfe für Schleimhäute) 

Boretschgewächse, Eibisch, Ehrenpreis, Eisenkraut, Enzian, Eukalyptus,  Holunder, Huflattich, Königskerze, Lungenkraut, Malve, Meerrettich, Mürte, Ringelblume, Salbei, Sauerampfer, Schlüsselblume, Spitzwegerich, Zwiebel

Pflanzliche Mittel gegen Husten, gegen Bronchitis

Anis, Boretschgewächse, Efeu, Eibisch, Eukalyptus, Huflattich, Königskerze, Latschenkiefer, Lungenkraut, Malve, Meerrettich, Mürte, Pfefferminze, Primelwurzel, Ringelblume, Sonnentau, Thymian, Wollblume, Zwiebel

Pflanzliche Mittel gegen Fieber 

Bad mit Holunderblüten, Holunderblütentee, Lindenblütentee 

Pflanzliche Mittel zur Stärkung des Immunsystems

Hagebutte, Johannisbeere, Löffelkraut, Sanddorn, Schlehe/Schwarzdorn, Sonnenhut, Zitrusfrüchte

pflanzliche Mittel zur allgemeinen Linderung der Erkältung

Holunderblütentee

Die 9 wichtigsten pflanzlichen Grippemittel und Erkältungsmittel

Die 21 rein pflanzlichen Schmerzmittel

Die 33+ natürlichen Magenmittel aus Garten und Küche

Der Anbau von Heilkräutern im Garten

Viele Naturheilmittel wie Salbei, Brennnsessel, Ingwer, Knobloch und Lavendel, Kamille, Eisenkraut, Holunder, Malve, Ringelblume, Johannisbeere, Lindenblüten und vieles mehr kannst Du ganz einfach in Deinem Garten anbauen. 

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Naturheilmittel: Lindenblüten am Ast, Foto: Joist Smith
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